Team » Iris Wagner-Göttelmann
Iris Wagner-Göttelmann, geboren in Wiesbaden, erhielt im Alter von 16 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. Nach einer Ausbildung zur Logopädin (Ulm/ Heidelberg) studierte sie Gesang in Würzburg und Heidelberg bei Frau Prof. Annemarie Grünewald, wo sie 1989 mit einem Konzert- und Pädagogikexamen abschloß. Weiterführende Studien führten sie zu Barbara Schlick mit „Aufführungspraxis alter Musik“ und zu Eva Marguerre ("Funktionales Stimmtraining" nach Gisela Rohmert).
Seit 1992 ist sie Ensemblemitglied der Schola Heidelberg unter der Leitung von Prof. Walter Nussbaum, Hannover (Schwerpunkt zeitgenössische Musik), wo sie bei zahlreichen Uraufführungen, Rundfunk- und CD-Aufnahmen im In- und Ausland mitwirkt.Zusammen mit ihrem Mann Stefan Göttelmann und dem Trompeter Friedhelm Bießecker gründete sie 1991 das „trio con tromba Heidelberg“, das in ganz Europa konzertierte. Ihr Repertoire als Sängerin reicht von der alten Musik bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen.
Eine eigene Stimmstörung überwand sie durch konsequente Arbeit mit dem Funktionalen Stimmtraining bei Eva Marguerre, an dessen Entwicklung sie seit 1988 ständig teilnimmt und das ihre stimmliche Arbeitsgrundlage bei allen Schülern und Patienten darstellt. Durch ihren eigenen Lebensweg bestimmt spezialisierte sie sich früh nicht nur auf die Ausbildung gesunder Sängerstimmen, sondern auch auf gestörte Sing- und Sprecherstimmen. Sprechstimmtraining für Sprecher und Geschäftsleute runden ihre Arbeit ab.
Von 1997- 2002 absolvierte sie die Ausbildung zur rechtmäßig tätigen Terlusollogin bei Frau Dr. Charlotte Hagena in Mannheim. Die Arbeit mit den Atemtypen fließt zum einen in die Stimmarbeit ein, zum anderen hält sie darüber Vorträge, wie die Terlusollogie in Medizin, Pädagogik, Heilberufen integriert, von Therapeuten aller Art, Künstlern oder gesundheitlich Hilfe Suchenden genutzt werden kann. In diesem Bereich bietet sie auch Einzelarbeit an, sei es bei körperlichen Symptomen oder in ganzheitlichen Belangen.
"Typgerechtes Atmen", wie sie ihre Arbeit mit der Terlusollogie nennt, beinhaltet die Körperübungen, Ernährung, Körperhaltungen und Bewegungsweisen im Gehen, Liegen, Sitzen, Stehen, Dehnungs- und Verengungszonen und den Transfer in den Alltag, was großen Raum einnimmt. Außerdem- um dem ganzen Menschen zu begegnen- geht sie auf seelische, geistige und energetische Aspekte des Typgerechten Atmens ein.
Seit 2003 bis heute bildet sie sich u.a. bei Michael Heptner in Bielefeld durch Kurse und Einzelarbeit in Funktionaler Stimmarbeit und Funktionaler Atemmassage fort. In ihrer gesamten Arbeit fließt jahrelange Eigenerfahrung mit der Feldenkraismethode, Aikido (Kampfsport), Shiatsu (jap. Fingerdruckmassage) und chines. Medizin, und mit Initiatischer Therapie (Leibarbeit und Geführtes Zeichnen nach Graf Dürckheim und Maria Hippius) ein.