Yuval Weinberg

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                            ©Lena Semmelroggen

Yuval Weinberg ist Chefdirigent des SWR Vokalensembles Stuttgart und designierter Chefdirigent des Norwegischen Solistenchores. Er arbeitet regelmäßig mit führenden Chören und Vokalensembles in ganz Europa zusammen, darunter dem Bayerischen Rundfunkchor, dem Bachchor Salzburg, Chorwerk Ruhr, dem MDR Rundfunkchor, dem Niederländischen Rundfunkchor, dem Rundfunkchor Berlin, dem Nationalen Philharmonischen Chor in Bulgarien, sowie dem Türkischen Staatschor.

Seine jüngsten Einspielungen mit dem SWR Vokalensemble wurden international hochgelobt und unter anderem mit dem Diapason d’Or, sowie dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Als gefragter Pädagoge leitet Yuval Weinberg regelmäßig Meisterkurse und Seminare an Musikhochschulen in ganz Europa und ist in Förderprogrammen wie Forum Dirigieren und Dirigentløftet aktiv. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit gilt der Zusammenarbeit mit jungen Sängerinnen und Sängern. So arbeitete er u. a. mit dem Europäischen Jugendchor (2019–2022), dem Deutschen Bundesjugendchor, dem Norwegischen Nationalen Jugendchor (2017–2019), sowie im niederländischen Projekt Meesters & Gezellen.

Sein Studium der Chorleitung absolvierte er an der Norwegischen Musikhochschule bei Prof. Grete Pedersen und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Jörg-Peter Weigle; zudem studierte er Orchesterleitung an der Buchmann-Mehta-Musikschule in Tel Aviv. Als Student wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gary-Bertini-Preis für Chordirigenten (2016), dem 1. Preis beim Internationalen Chorleiterwettbewerb in Wroclaw (2014), sowie dem Dirigentenpreis beim Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf (2017).

Yuval Weinberg hat eine große Zahl an Uraufführungen neuer chorischer und vokaler Werke dirigiert und arbeitet dabei oft in enger Partnerschaft mit Komponistinnen und Komponisten. Als Choreinstudierer bereitete er Chöre für Dirigenten wie Bernard Haitink, Herbert Blomstedt, Gustavo Dudamel und Teodor Currentzis vor.